Wenn ich in deine Augen seh‘ Wenn ich in deine Augen seh‘, so schwindet all‘ mein Leid und Weh; doch wenn ich küsse deinen Mund, so werd‘ ich ganz und gar gesund.
Und blüht der Weizen, so reift er auch, das ist immer so ein alter Brauch. Und schlägt der Hagel die Ernte nieder, übers andere Jahr trägt der Boden wieder. (Johann Wolfgang von Goethe) (Gedicht des Monats Mai 2008)
 Sommer Der Sommer folgt. Es wachsen Tag und Hitze, und von den Auen dränget uns die Glut; doch dort am Wasserfall, am Felsensitze erquickt ein Trunk, erfrischt ein Wort das Blut.
Ein Sommernachtstraum  Drum laß Geduld uns durch die Prüfung lernen, Weil Leid der Liebe so geeignet ist Wie Träume, Seufzer, stille Wünsche, Tränen, Der armen kranken Leidenschaft Gefolge.
Der Widerspenstigen Zähmung Stolz soll der Beutel sein, der Anzug arm, Denn nur der Geist macht unsern Körper reich. Und wie die Sonne bricht aus trübsten Wolken, So strahlt aus niedrigstem Gewand die Ehre.
Good morrow, masters, put your torches out; The wolves have prey’d, and look, the gentle day, Before the wheels of Phoebus, round about Dapples the drowsy east with spots of grey. Much ado about nothing, V, 3
Resignation Auch ich war in Arkadien geboren, Auch mir hat die Natur An meiner Wiege Freude zugeschworen; Auch ich war in Arkadien geboren, Doch Tränen gab der kurze Lenz mir nur.