Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln.
Max Planck
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln.
Max Planck
Auch ich lege Geld auf die Seite, aber auf die falsche.
Jules Renard
Wo die meiste Empfindung, da ist das größte Leid.
Leonardo da Vinci
»Staub bist du und kehrst zum Staube,
Denk, o Mensch, an deinen Tod!«
Wohl, dies weiß ich, doch mein Glaube
Sieht ein ew’ges Morgenrot.
Sieht ein Land, wo Friedenspalmen
Um des Siegers Scheitel wehn,
Wo umrauscht von ihren Psalmen
Wir der Engel Chöre sehn.
Wo Maria, die Getreue,
Ihr geliebtes Kind uns zeigt,
Wo die Sehnsucht und die Reue
Nun ihr selig Ziel erreicht.
Wo der Vater mit dem Sohne
Und dem Heil’gen Geist zugleich
Thront auf einem ew’gen Throne,
Unaussprechlich herrlich, reich.
Wo wir den, der je gewesen,
Schauen, wie er ewig war.
O, dort wird mein Herz genesen,
O, dort wird mein Auge klar!
Wo verklärte Seelen streben,
Ihn, den Einz’gen, zu erhöhn,
Wo die sel’gen Märt’rer schweben,
Wo die reinen Jungfraun stehn.
Wo die zarte Magdalene
Selig ihm zu Füßen liegt,
Da der Reue bittre Träne
Ihr in Wonne längst versiegt.
Wo Johannes, der Geliebte,
Innig ihm am Herzen ruht.
Alles Kranke, einst Betrübte
Ruht in seines Schoßes Hut.
Wo die heil’gen Scharen wandeln,
Die das Kreuz den Weg gelehrt,
Die im Lieben, Dulden, Handeln
Hier sein Bild in sich verklärt. –
Wohl mir, daß er Staub einst werde,
Dieser Leib von Erd’ und Staub!
Meine Seele wird der Erde,
Wird dem Wurme nicht zum Raub.
Hauch ist sie aus Gottes Munde,
Und sie kehrt hinauf zum Licht.
Sei gesegnet, ernste Stunde,
Die einst meine Fessel bricht!
Sei gesegnet, stiller Hügel,
Der einst meine Asche deckt,
Bis das Wehn der Seraphflügel
Mich von langem Schlaf erweckt!
»Denn du Staub, du kehrst zum Staube
Bis zum neuen Morgenrot.«
So, ich weiß es, doch mein Glaube
Hebt mich über Grab und Tod.
Düsseldorf, 1820.
Luise Hensel
Wer vor seiner Vergangenheit flieht, verliert das Rennen.
T. S. Eliot
Augen lügen, wenn man in ihnen den Charakter eines Menschen sucht.
Stevie Wonder
Nimmer wird’s gelingen,
Zucht mit Ruten zu erzwingen:
Wer zu Ehren kommen mag,
dem gilt Wort soviel als Schlag.
Walther von der Vogelweide
Morgenrot,
Leuchtest mir zum frühen Tod?
Bald wird die Trompete blasen.
Dann muß ich mein Leben lassen,
Ich und mancher Kamerad!
Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist.
Theodor Heuss
Als Naturwesen bleibt der Mensch an den Körper gebunden, als Geisteswesen aber hat er Flügel.
Platon