Sprüche, Gedichte, Zitate – Sprüchesammlung spruechetante.de

Sprüche, Gedichte, Texte & Zitate Sprüchesammlung kostenlos auf Spruechetante.de

Kostenlose Sprüche, Gedichte, Reime, Zitate kostenlos bei spruechetante.de

  • Spruechetante.de



  • Themen des Tages

    Geschenkideen
    Grußkarten Ideen
    50. Geburtstag
    Hochzeitsglückwünsche
    Freundschaftssprüche
    Sommersprüche
    Geburtstagszeitung
    Gute Besserung wünschen
    Spruchbilder
    Urlaubsspruch
    Grußbotschaften
    Liebessprüche
    30. Geburtstag
    Instagram Post Spruch
    Geburtstagswünsche
    Abschied Kollege
    Visual Statements
    (Werbung)


  • Karten & Co

  • ………………………………

    Sprüchetante unterstützen

  • Kontakt & Intern

  • Sprüchetante





  • ................................................................................................................................

    Aschermittwoch


    »Staub bist du und kehrst zum Staube,
    Denk, o Mensch, an deinen Tod!«
    Wohl, dies weiß ich, doch mein Glaube
    Sieht ein ew’ges Morgenrot.

    Sieht ein Land, wo Friedenspalmen
    Um des Siegers Scheitel wehn,
    Wo umrauscht von ihren Psalmen
    Wir der Engel Chöre sehn.

    Wo Maria, die Getreue,
    Ihr geliebtes Kind uns zeigt,
    Wo die Sehnsucht und die Reue
    Nun ihr selig Ziel erreicht.

    Wo der Vater mit dem Sohne
    Und dem Heil’gen Geist zugleich
    Thront auf einem ew’gen Throne,
    Unaussprechlich herrlich, reich.

    Wo wir den, der je gewesen,
    Schauen, wie er ewig war.
    O, dort wird mein Herz genesen,
    O, dort wird mein Auge klar!

    Wo verklärte Seelen streben,
    Ihn, den Einz’gen, zu erhöhn,
    Wo die sel’gen Märt’rer schweben,
    Wo die reinen Jungfraun stehn.

    Wo die zarte Magdalene
    Selig ihm zu Füßen liegt,
    Da der Reue bittre Träne
    Ihr in Wonne längst versiegt.

    Wo Johannes, der Geliebte,
    Innig ihm am Herzen ruht.
    Alles Kranke, einst Betrübte
    Ruht in seines Schoßes Hut.

    Wo die heil’gen Scharen wandeln,
    Die das Kreuz den Weg gelehrt,
    Die im Lieben, Dulden, Handeln
    Hier sein Bild in sich verklärt. –

    Wohl mir, daß er Staub einst werde,
    Dieser Leib von Erd’ und Staub!
    Meine Seele wird der Erde,
    Wird dem Wurme nicht zum Raub.

    Hauch ist sie aus Gottes Munde,
    Und sie kehrt hinauf zum Licht.
    Sei gesegnet, ernste Stunde,
    Die einst meine Fessel bricht!

    Sei gesegnet, stiller Hügel,
    Der einst meine Asche deckt,
    Bis das Wehn der Seraphflügel
    Mich von langem Schlaf erweckt!

    »Denn du Staub, du kehrst zum Staube
    Bis zum neuen Morgenrot.«
    So, ich weiß es, doch mein Glaube
    Hebt mich über Grab und Tod.

    Düsseldorf, 1820.



    Noch keine Kommentare.

    Kommentar hinterlassen

    *wird nicht angezeigt

    XHTML erlaubte Tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

    Sprüche, Gedichte, Zitate – Sprüchesammlung spruechetante.de läuft unter Wordpress
    Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates
    Simple Share Buttons
    Impressum & Haftungsausschluss / Datenschutzerklärung & Cookies  :: Sitemap  ::  Sprüche, Zitate und Gedichte - kostenlos auf spruechetante.de