Erstlich das Haus
und das Weib und den pflügenden Ochsen
bedarf man.
Hesiod
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
Vertraue dich dem Manne nicht an,
der jedermanns allgemeiner Freund ist!
Er wird nicht irgend jemands besonderer Freund sein.
Hesiod
Bei den Kindern findet man Tränen ohne Kummer,
bei älteren Menschen Kummer ohne Tränen.
Joseph Roux
Der Mensch gleicht einer Münze, Freund!
Ist er von gutem Korn, und scheint dir echt sein Schlag
und ist noch scharf sein Rand,
dann reich ihm unverweilt die Hand.
Griff aber schon die Welt zu sehr in ab, so mindert dies den Wert, den die Natur ihm gab.
Doch hat ihn gar die Kunst beschnitten,
dann, Freund, magst du dich vor ihm hüten.
Aloys Blumauer
Nichts ist „ewig“,
weder in der Natur noch im Menschenleben,
ewig ist nur der Wechsel, die Veränderung.
August Bebel
Es gibt nur eine ganz selbstlose, ganz reine, ganz göttliche Liebe, und das ist die der Mutter für ihr Kind.
Georg Ebers
Die Menschenliebe ist das Banner, unter dem sich jeder wahre Fortschritt der Menschheit vollzog.
An dem Tage, wo sich diese Liebe voll betätigt, wird die soziale Frage gelöst sein.
Georg Ebers
Ein Übel gibt es,
von dem auf die Dauer die Ärzte uns immer heilen:
Unsere Leichtgläubigkeit ihnen gegenüber.
Jean Antoine Petit-Senn
Die erste Liebe, die ins Herz einzieht,
ist die letzte, die aus dem Gedächtnis schwindet.
Jean Antoine Petit-Senn
Der Neidische tröstet sich weniger geschwind über unser Glück als wir selbst über unser Unglück.
Jean Antoine Petit-Senn
Nackt ward ich zur Welt geboren,
nackt scharrt man in’s Grab mich ein:
Also hab‘ ich durch mein Sein
nichts gewonnen, nichts verloren.
Aloys Blumauer