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    Neue Sprüche, Zitate, Gedichte in 2010



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    Sorgen sind meist von der Nesseln Art

    Sorgen sind meist von der Nesseln Art, sie brennen, rührst du sie zu zart
    fasse sie nur an herzhaft, so ist der Griff nicht schmerzhaft!

    Emanuel Geibel

    Neue Liebe

    Kann auch ein Mensch des andern auf der Erde
    Ganz, wie er moechte, sein?
    – In langer Nacht bedacht ich mirs, und musste sagen, nein!

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    An eine Sängerin

    Soll auf der Jungfrau Mund die begeisterte Rede verpönt sein,
    Ist euch des tiefern Gefühls volles Bekenntnis versagt:
    O wie preis ich die Sängerin drum, die, unter der Muse

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    Was gehen uns die Nachteile des anderen an ?

    Was gehen uns die Nachteile des anderen an?
    Unter seinen Fehlern leidet jeder selbst genug.
    Das Positive allein sollen wir beachten.

    Eduard Graf von Keyserling

    Man kann jeden zu allem Möglichen bewegen

    Man kann jeden zu allem Möglichen bewegen,
    wenn man ihm nur die Möglichkeit lässt,
    sich für das Geforderte rein persönlich zu entscheiden.

    Eduard Graf von Keyserling

    Es ist beruhigend festzustellen

    Es ist beruhigend festzustellen,
    dass die, die uns regieren,
    eigentlich gar kein Volk brauchen.

    Dieter Hildebrandt

    Solange noch ein wenig gelacht wird

    Solange noch ein wenig gelacht wird, sind die Dinge in Ordnung.
    Sobald dieser höllische Ernst wie eine ölige See aufkommt, ist alles verloren.

    David Herbert Lawrence

    Wer eine Not erblickt und wartet

    Wer eine Not erblickt und wartet,
    bis er um Hilfe gebeten wird,
    ist ebenso schlecht, als ob er sie verweigert hätte.

    Dante Alighieri

    das stärkste Ausdrucksmittel

    Der Tanz ist das stärkste Ausdrucksmittel der menschlichen Seele.

    Thomas Niederreuther

    Immer dasselbe

    Die Raupe kriecht und frißte,
    spinnt sich zur Puppe ein,
    Bald fliegt der Schmetterling
    im hellen Sonnenschein.
    Nippt Blumenstaub und liebt,
    legt Eier auch indessen,
    Und Raupen werden draus,
    zu kriechen und zu fressen.

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    In der Frühe

    Kein Schlaf noch kuehlt das Auge mir,
    Dort gehet schon der Tag herfuer
    An meinem Kammerfenster.
    Es wuehlet mein verstoerter Sinn

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    Auf keinen Fall

    Auf keinen Fall gestehe Du
    der Mittelmäßigkeit was zu.

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