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Sprüche, Gedichte, Zitate

Begegnung

Wie schön sie war! Die bräunlich blonden Flechten Bedeckt vom Strohhut mit dem breiten Rand, Ging sie allein. – Doch nein! zu ihrer Rechten Ging Unschuld, wie ein Kind sie leitend an der Hand.

Christnacht – Gedicht von Ferdinand von Saar

Wieder mit Flügeln, aus Sternen gewoben,senkst du herab dich, o heilige Nacht;was durch Jahrhunderte alles zerstoben,du noch bewahrst deine leuchtende Pracht. Ging auch der Welt schon der Heiland verloren,der sich dem Dunkel der Zeiten entrang,wird er doch immer aus Neue geboren,nahst du, Geweihte, dem irdischen Drang. Selig durchschauernd kindliche Herzen,bist du des Glaubens süßester Rest;fröhlich