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Sprüche, Gedichte, Zitate

Weht im Schnee ein Weihnachtslied – Gedicht von Hilde Fürstenberg

Weht im Schnee ein WeihnachtsliedLeise über Stadt und Felder,Sternenhimmel niedersieht,Und der Winternebel ziehtUm die dunklen Tannenwälder. Weht im Schnee ein WeichnachtsduftTräumerisch durch dichte Flocken,Füllt die schwere WinterluftUnd aus weichen Wolken ruftSanft der Klang der Kirchenglocken. Geht durch Schnee ein WeihnachtskindLiebend über kalte Erde,Geht dahin und lächelt lind,Hoffend, dass wir gütig sindUnd die Menschheit besser werde.

Der Berliner Weihnachtsmarkt – Gedicht von Gottfried Keller

Welch lustiger Wald um das graue SchloßHat sich zusammengefunden,Ein grünes bewegliches Nadelgehölz,Von keiner Wurzel gebunden! Anstatt der warmen Sonne scheintDas Rauschgold durch die Wipfel;Hier backt man Kuchen, dort brät man Wurst,Das Räuchlein zieht um die Gipfel. Es ist ein fröhliches Leben im Wald,Das Volk erfüllt die Räume;Die nie mit Tränen ein Reis gepflanzt, die fällen

Engel – Gedicht von Emily Dickinson

Engel kann man, früh am Morgen,in betauten Wiesen seh’n,neigen – pflücken – lächeln – schweben –sind Knospen wohl ihr Eigentum?Engel kann man, in der heißenMittagszeit, im Sande seh’n,neigen – pflücken seufzen -schweben –verdorrte Blüten tragen sie. Emily Dickinson

Der schönste Tannenbaum, den ich je gesehn – Gedicht von Gottfried Keller

Der schönste Tannenbaum, den ich je gesehnDas war ein Freiheitsbaum, von sechzig Ellen,Am Schützenfest, im Wipfel Purpurwehn,Aus seinem Stamme flossen klare Wellen. Vier Röhren gossen den lebend’gen QuellIn die granitgehaune runde Schale;Die braunen Schützen drängten sich zur Stell‘Und schwenkten ihre silbernen Pokale. Unübersehbar schwoll die Menschenflut,Von allen Enden schallten Männerchöre;Vom Himmelszelt floß Julisonnenglut,Erglühnd ob meins

Schenken heißt, einem anderen etwas geben, was man am liebsten selbst behalten möchte. (Selma Lagerlöf)

Schenken heißt,einem anderen etwas geben,was man am liebstenselbst behalten möchte. Selma Lagerlöf

Besser ein kleines Geschenk als ein großes Versprechen. (Finnisches Sprichwort)

Besser ein kleines Geschenkals ein großes Versprechen. Finnisches Sprichwort

Die zweitwichtigste Kunst nach der Fähigkeit, Gelegenheiten zu ergreifen, ist zu wissen, wann ein Vorteil ungenutzt bleiben muss. (Benjamin Disraeli)

Die zweitwichtigste Kunst nach der Fähigkeit, Gelegenheiten zu ergreifen, ist zu wissen, wann ein Vorteil ungenutzt bleiben muss. Benjamin Disraeli