Denken ist die Arbeit des Intellekts,
Träumen sein Vergnügen.
Victor Hugo
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
Denken ist die Arbeit des Intellekts,
Träumen sein Vergnügen.
Victor Hugo
Länger fallen schon die Schatten,
Durch die kühle Abendluft,
Waldwärts über stille Matten
Schreitet Joseph von der Kluft,
Führt den Esel treu am Zügel;
Linde Lüfte fächeln kaum,
’s sind der Engel leise Flügel,
Die das Kindlein sieht im Traum.
Und Maria schauet nieder
Auf das Kind voll Lust und Leid,
Singt im Herzen Wiegenlieder
In der stillen Einsamkeit.
Die Johanneswürmchen kreisen
Emsig leuchtend über’n Weg,
wollen der Mutter Gottes weisen
durch die Wildnis jeden Steg,
Und durchs Gras geht süßes Schaudern,
Streift es ihres Mantels Saum;
Bächlein auch läßt jetzt sein Plaudern,
Und die Wälder flüstern kaum,
Daß sie nicht die Flucht verraten.
Und das Kindlein hob die Hand,
Da sie ihm so Liebes taten,
Segnete das stille Land,
Daß die Erd‘ mit Blumen, Bäumen
Fernerhin in Ewigkeit
Nächtlich muß vom Himmel träumen
O gebenedeite Zeit!
Joseph von Eichendorff
Die besinnlichen Tage
zwischen Weihnachten und Neujahr
haben schon manchen um die Besinnung gebracht.
Joachim Ringelnatz
Weihnachten macht bewusster
als jeder andere Tag,
wer im Licht
und wer im Schatten lebt.
Gustav Heinemann
Weihnachten ist die große Zeit des Zuviel.
Advent ist eine Zeit der Erschütterung, in der der Mensch wach werden soll zu sich selbst.
Alfred Delp
Nichts ist so erfrischend und verjüngend wie ein Quäntchen Bosheit in den Tagen der Nächstenliebe.
Agatha Christie
Advent und Weihnachten
ist wie ein Schlüsselloch,
durch das auf unseren dunklen Erdenweg
ein Schein aus der Heimat fällt.
Friedrich von Bodelschwingh
Die Liebe allein versteht das Geheimnis andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden.
(Clemens Brentano)
Auch der Pfahl hofft bei des Frühlings Rückkehr, dass er grünen werde.
Sprichwort aus Finnland
Ein freundliches Wort kostet nichts und ist doch das schönste aller Geschenke.
Daphne Du Maurier
Der Mensch ist nicht allein ein Werk der Umstände,
sondern die Umstände sind ein Werk des Menschen.
Benjamin Disraeli