Liebe, wir fühlen sie, wie wir die Wärme des Blutes fühlen, wir atmen sie ein, wie wir den Wind einatmen, wir tragen sie in uns, wie wir unsere Gedanken tragen. Sie ist ein Zustand, den man nicht erklären kann. Guy de Maupassant
Der Mensch, der gleicht dem Aprilwetter,welches bald schön, bald wild, bald warm, bald kalt,bald trocken, bald nass, bald Sonne, bald Regen, bald Riesel, bald Schnee, bald Blumen, bald Klee. Abraham a Sancta Clara
Nun glüht der Sommer in der vollsten Pracht, Sieh, wie auf dieses Rasens dichten Sammet Durch der Platanen dunkelgrüne nacht Das warme Gold der Abendsonn flammet! Und doch, und doch – auf Sommers höchster Höh Durchschauerts mich wie ein geheimes Weh, Als sagte schon des Jahres Luft Ade!
Manch finstre Nächte währt das Wehen Mit Tropfenfall und Wetterschlag, Und redlich plagt sich jeder Tag, Den Wind soweit herum zu drehen, Daß er die Wolken seitwärts schiebt
Bald ist die Winternacht dahin, Die kalten Nebelwolken fliehn, Und heller lacht die Sonne. Bald weckt der Lenz in Hain und Flur Die starre, schlummernde Natur Zu langentbehrter Wonne.