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Sprüche, Gedichte, Zitate

Der Sturm im Meer

Es braust der See Tiberias, Es schwankt das leichte Boot, Die Jünger kämpfen schreckensblass Mit schwerer Sturmesnot, Er aber schläft mit Frieden Als wie im sichern Haus In seligem Ermüden Vom heißen Tagwerk aus.

Im Sturm

Bleib, Sonne, nur in grauen Nebelschleiern! Verhülle, Himmel, doch nur immer dichter! Löscht alle aus, die groß und kleinen Lichter! Es mag ihr Fest die Nacht auf ewig feiern.

Über Nacht

Über Nacht, über Nacht Kommt das stille Glück, Und du bist erwacht, O selig Geschick! Der düstere Traum ist zerronnen Und Freude gewonnen.

Du hast mich je und je geliebt

In dir, mein Vater, ruht mein Leben, Von Ewigkeit bist du mein Gott; Der Glaube lässt mich nicht erbeben Und macht die Sorge mir zu Spott; Ob jeder andre Trost mir fehle Und mich die tiefste Nacht umgibt, Es tönt das Wort durch meine Seele: Du hast mich je und je geliebt.