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Sprüche, Gedichte, Zitate

An meine Königin | Gedicht von Heinrich Seidel

Ich flocht dir eine KroneVon Lindenlaub in’s Haar,Und du auf grünem ThroneRegiertest wunderbar. Es war dein lieblich ScepterEin lichter Blüthenzweig –Es kniete dir zu FüßenDein Unterthan im Reich. Wie dien‘ ich dir so gerne –Wie milde ist dein Sinn –Wie lieblich ist dein Herrschen,Du holde Königin. Heinrich Seidel

Der kleine Ritter am Weihnachtsmorgen – Weihnachtsgedicht / Gedicht von Gustav Falke

Hurra, mein neues Steckenpferdhat feine flinke Beine!Nun kauf ich mir ein großes Schwertund reite ganz alleine. Und reite, wie der Sturmwind weht,rund dreimal um den Garten,und wo der große Schneemann steht,da muß mein Rößlein warten.Nun komm mal her aus deiner Burg!Dein Besen macht mich lachen.Ich hau dich einfach mittendurch:dann kannst du nichts mehr machen. Da

Mein Blumenkönig

Von Blumen trug er beide Händchen voll, Drum nannten wir ihn scherzend Blumenkönig, Dann goß er vor uns aus den bunten Zoll Und meint‘, er trüge immer noch zu wenig – Ach! unsern Liebling, unsern schönsten Knaben, Wir mußten ihn im Blütenlenz begraben.