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Sprüche, Gedichte, Zitate

Die Könige (Gedicht von Peter Cornelius)

Drei Könige wandern aus Morgenland,ein Sternlein führt sie zum Jordanstrand,in Juda fragen und forschen die drei,wo der neugeborne König sei.Sie wollen Weihrauch, Myrrhen und Goldzum Opfer weihen dem Kindlein hold. Und hell erglänzet des Sternes Schein,zum Stalle gehen die Könige ein,das Knäblein schauen sie wonniglich,anbetend neigen die Könige sich,sie bringen Weihrauch, Myrrhen und Goldzum Opfer

Bethlehem – Krippengedicht (Richard Zoozmann)

Aus voller Silberschalegießt fahles Licht der Mond.Mit blendend hellem Strahleein Stern am Himmel thront. Eine ärmliche Bauernhütteverklärt er mit feurigem Lohn,drin ruht auf weicher SchütteMaria mit dem Sohn. Aus fernen Morgenlandeauf sterngewiesenem Pfad,im schimmernden Prachtgewandesind die drei Könige genaht. Sie knieten anbetend vorm Knabenund küssten ihm Stirn und Haarund brachten kostbare Gaben:Gold, Weihrauch und Myrrhen