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Sprüche, Gedichte, Zitate

Der Kampf mit dem Drachen

Was rennt das Volk, was wälzt sich dort Die langen Gassen brausend fort? Stürzt Rhodus unter Feuers Flammen? Es rottet sich im Sturm zusammen, Und einen Ritter, hoch zu Roß, Gewahr ich aus dem Menschentroß, Und hinter ihm, welch Abenteuer! Bringt man geschleppt ein Ungeheuer, Ein Drache scheint es von Gestalt, Mit weitem Krokodilesrachen, Und

Ermunterung

Was willst du dich betrüben? Der alte Gott lebt noch, Nicht hüben und nicht drüben, Nicht ferne und nicht hoch! Sein Sein ist allenthalben, Sein Lieben klingt durchs All In höchster Engel Psalmen, In kleinster Vöglein Schall.

Jesuskind, du Licht der Blinden – Gedicht von Clemens Brentano

Jesuskind, du Licht der BlindenMache mich doch einmal blindDaß ich dir, wie mir dies Kind,Auf dem Pfad mich mög verbindenWo du mich auch hin willst führen Denn mein armes eignes LichtKann auch selbst beim Licht noch nichtDich das wahre Licht recht spürenO wie töricht, töricht istDer nicht in allem ohne AusnahmFolget dir zu jeder Frist.

Ehre sei Gott in der Höhe (Gedicht von August Hermann Niemeyer)

Ehre sei Gott in der Höhe! Der Herr ist geboren,Sündern zum Heiland vom Höchsten aus Gnaden erkoren!Lasset uns sein,Seiner Erbarmung uns freun!Ist er nicht uns auch geboren? Dunkel bedecket den Erdenkreis; in Finsternis irrtenVölker umher wie die Herden, verlassen vom Hirten.Jesus erschien;Nächte verschwanden durch ihn,Die auch den Weisen verwirrten. Menschen, berufen, sich untereinander zu lieben,Folgten

Alterswehmut

O Erde, Land der Träume, O Erde, Land des Trugs, Willst in die hellern Räume Die Flügel meines Flugs Mir dunkeln stets und kürzen? In deines Jammers Staub Mich elend niederstürzen In Jagd nach schlechtem Raub?

Ehre sei Gott in der Höhe (Gedicht von August Hermann Niemeyer)

Ehre sei Gott in der Höhe! Der Herr ist geboren,Sündern zum Heiland vom Höchsten aus Gnaden erkoren!Lasset uns sein,Seiner Erbarmung uns freu n!Ist er nicht uns auch geboren? Dunkel bedecket den Erdenkreis; in Finsternis irrtenVölker umher wie die Herden, verlassen vom Hirten.Jesus erschien;Nächte verschwanden durch ihn,Die auch den Weisen verwirrten. Menschen, berufen, sich untereinander zu

Blüh denn, leuchte, goldner Baum … – Gedicht von Ernst Moritz Arndt

Blüh denn, leuchte, goldner Baum,Erdentraum und Himmelstraum;blüh und leuchte in Ewigkeitdurch die arme Zeitlichkeit! Sei uns Bild und sei uns Schein,dass wir sollen fröhlich sein,fröhlich durch den süßen Christ,der des Lebens Leuchte ist. Sei uns Bild und sei uns Schein,dass wir sollen tapfer seinauf des Lebens Pilgerbahn,kämpfend gegen Lug und Wahn. Sei uns Bild und