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Sprüche, Gedichte, Zitate

Dr Walter rennt zur Mutter hoim | schwäbisches Gedicht

Dr Walter rennt zur Mutter hoim,er hot´s gar wichtig g´het:Die Buaba en dr Schul hend gsaid,dr Storch brengt Kinder net.Wenn mi dr Storch net bronga hot,woher hosch mi no kriegt?Die Mutter denkt:Was sag i gschwend?A Sünd isch, wenn ma lüegt!Sie sait en dr Verlegaheit:Di han i kauft beim Tietz!Des Büeble guckt en Spiegel neiond sagt

Steht nicht an meinem Grab und weint

Steht nicht an meinem Grab und weint,ich bin nicht da,nein, ich schlafe nicht.Ich bin eine der tausend wogenden Wellen des Sees,ich bin das diamantene Glitzern des Schnees,wenn ihr erwacht in der Stille am Morgen,dann bin ich für euch verborgen,ich bin ein Vogel im Flug,leise wie ein Luftzug,ich bin das sanfte Licht der Sterne in der

Freude

Freude soll nimmer schweigen. Freude soll offen sich zeigen. Freude soll lachen, glänzen und singen.

Kranzgedicht

Fast scheu‘ ich mich, Euch diesen Kranz zu reichen, der deutungsvoll sich um zwei Leben schlingt so liebeheilig mir, daß tief im weichen Gefühle ringend mir das Wort versinkt … Doch schön’re Sprache, als sie je ertönte,