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Sprüche, Gedichte, Zitate

Das Christkind – Gedicht von Robert Reinick

Die Nacht vor dem Heiligen Abend,da liegen die Kinder im Traum;sie träumen von schönen Sachenund von dem Weihnachtsbaum. Und während sie schlafen und träumen,wird es am Himmel klar,und durch den Himmel fliegendrei Engel wunderbar. Sie tragen ein holdes Kindlein,das ist der Heilige Christ;es ist so fromm und freundlich,wie keins auf Erden ist. Und wie es

Des fremden Kindes heiliger Christ – Gedicht von Friedrich Rückert (1788-1866)

Es lauft ein fremdes KindAm Abend vor WeihnachtenDurch eine Stadt geschwind,Die Lichter zu betrachten,Die angezündet sind. Es steht vor jedem HausUnd sieht die hellen Räume,Die drinnen schaun heraus,Die lampenvollen Bäume;Weh wird’s ihm überaus. Das Kindlein weint und spricht:„Ein jedes Kind hat heuteEin Bäumchen und ein LichtUnd hat dran seine Freude,Nur bloß ich armes nicht. An

Die Anbetung der Weisen – Gedicht von Josef Gabriel Ritter von Rheinberger

O König du im armen Stall,wir fallen auf’s Antlitz vor dir,der Engel jubelnden Widerhall,im Herzen hören ihn wir.Mimm hin den Weihrauch, Myrrh’n und Gold,nimm hin des Morgenlandes Gut.‘Wir stehen , o König in deinem Sold,wir leben in deiner Hut.Im Weihrauch steig’ das Gebet emporZu deinem Angesicht,tu’ auf deiner Gnade weites Tor,verschmähe die Bittenden nicht!Die Myrrhe

Zu Bethlehem, da ruht ein Kind im Krippl ein eng und klein, das Kindlein ist ein Gotteskind, nennt Erd und Himmel sein. Gedicht von Annette von Droste-Hülshoff

Zu Bethlehem, da ruht ein Kindim Kripplein eng und klein,das Kindlein ist ein Gotteskind,nennt Erd und Himmel sein. Annette von Droste-Hülshoff

Himmelsbotschaft ist erklungen, ach ein wunderbarer Klang! Engel haben uns gesungen einen seligen Gesang: Heute sei das Kind erschienen, dem die Himmel ewig dienen. (Max von Schenkendorf)

Himmelsbotschaft ist erklungen,ach ein wunderbarer Klang!Engel haben uns gesungen einen seligen Gesang:Heute sei das Kind erschienen,dem die Himmel ewig dienen. Max von Schenkendorf

Das Christkind aber möge euch bringen die schönsten von allen schönen Dingen, und was ihr nur immer träumt, wünscht, oder dachtet, dass ihr es wohl gerne haben möchtet. (Wilhelm Busch)

Das Christkind aber möge euch bringendie schönsten von allen schönen Dingen,und was ihr nur immer träumt, wünscht, oder dachtet,dass ihr es wohl gerne haben möchtet. Wilhelm Busch

Süßer die Glocken nie klingen… (Friedrich Wilhelm Kritzinger)

Süßer die Glocken nie klingenAls zu der Weihnachtszeit:‚S ist, als ob Engelein singenWieder von Frieden und Freud‘.Wie sie gesungen in seliger Nacht,Wie sie gesungen in seliger Nacht,Glocken, mit heiligem KlangKlingen die Erde entlang! O, wenn die Glocken erklingen,Schnell sie das Christkindlein hört.Tut sich vom Himmel dann schwingenEilet hernieder zur Erd‘.Segnet den Vater, die Mutter, das

Raureif vor Weihnachten

Das Christkind ist durch den Wald gegangen,Sein Schleier blieb an den Zweigen hangen,Da fror er fest in der WinterluftUnd glänzt heut´morgen wie lauter Duft. Ich gehe still durch des Christkinds Garten,Im Herzen regt sich ein süß Erwarten:Ist schon die Erde so reich bedacht,Was hat es mir da erst mitgebracht!

Christkind im Walde (Ernst von Wildenbruch)

Christkind kam in den Winterwald,der Schnee war weiß, der Schnee war kalt.Doch als das heil’ge Kind erschien,fing’s an, im Winterwald zu blühn. Christkindlein trat zum Apfelbaum,erweckt ihn aus dem Wintertraum.„Schenk Äpfel süß, schenk Äpfel zart,schenk Äpfel mir von aller Art!“ Der Apfelbaum, er rüttelt sich,der Apfelbaum, er schüttelt sich.Da regnet’s Äpfel ringsumher;Christkindlein’s Taschen wurden schwer.

Leise rieselt der Schnee. Das Christkind fährt einem VW. Hört nur wie lieblich es kracht, das Christkind hat die Kurve nicht geschafft!

Leise rieselt der Schnee.Das Christkind fährt einem VW.Hört nur wie lieblich es kracht,das Christkind hat die Kurve nicht geschafft!

Christbaum – Weihnachtsgedicht von Peter Cornelius (1824-1874)

Wie schön geschmückt der festliche Raum!Die Lichter funkeln am Weihnachtsbaum!O fröhliche Zeit! O seliger Traum! Die Mutter sitzt in der Kinder Kreis;nun schweiget alles auf ihr Geheiß:sie singet des Christkinds Lob und Preis. Und rings, vom Weihnachtsbaum erhellt,ist schön in Bildern aufgestelltdes heiligen Buches Palmenwelt. Die Kinder schauen der Bilder Pracht,und haben wohl des Singen