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Sprüche, Gedichte, Zitate

Traum durch die Dämmerung

Weite Wiesen im Dämmergrau; die Sonne verglomm, die Sterne ziehn, nun geh‘ ich hin zu der schönsten Frau, weit über Wiesen im Dämmergrau, tief in den Busch von Jasmin. Durch Dämmergrau in der Liebe Land; ich gehe nicht schnell, ich eile nicht; mich zieht ein weiches samtenes Band durch Dämmergrau in der Liebe Land, in

Waldrast

Wo tief der Wald voll Tannen, Das wilde Gras so weich, Ein Zauber muß mich bannen, Hin streck` ich mich sogleich. Und wo ein Vogel singet, Im Grund ein Bächlein rauscht, Im Herzen nach es klinget, Die ganze Seele lauscht.

Begegnung

Wie schön sie war! Die bräunlich blonden Flechten Bedeckt vom Strohhut mit dem breiten Rand, Ging sie allein. – Doch nein! zu ihrer Rechten Ging Unschuld, wie ein Kind sie leitend an der Hand.