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Sprüche, Gedichte, Zitate

Das Christbäumchen – Geschichte / Text von Wilhelm Curtmann

Die Bäume stritten einmal miteinander, wer von ihnen der vornehmste wäre. Da trat die Eiche vor und sagte: „Seht mich an! Ich bin hoch und dick und habe viele Äste, und meine Zweige sind reich an Blättern und Früchten.“ „Früchte hast Du wohl“, sagte der Pfirsichbaum; „allein es sind nur Früchte für die Schweine; die

Ich wünsch dir alle Tage, ungelogen – keine Frage, in Schule und am Nachmittag, im Winter und am Sonnentag, im Alltag und zum Feste stets nur das Allerbeste.

Ich wünsch dir alle Tage,ungelogen – keine Frage,in Schule und am Nachmittag,im Winter und am Sonnentag,im Alltag und zum Festestets nur das Allerbeste.

Möge der Himmel dich bewahren vor Gefahren, Schmerzen und Pein. Möge stets ein kleiner Schutzengel deines lieben Lebens Hüter sein

Möge der Himmel dich bewahrenvor Gefahren, Schmerzen und Pein.Möge stets ein kleiner Schutzengeldeines lieben Lebens Hüter sein

Heiter wie der Frühlingsmorgen, sei dein Leben froh beschwingt, ungetrübt von Leid und Sorgen, die der Alltag mit sich bringt.

Heiter wie der Frühlingsmorgen,sei dein Leben froh beschwingt,ungetrübt von Leid und Sorgen,die der Alltag mit sich bringt.

Ich wünsche dir, dass sich nicht alles was du denkst und was du tust, in der Schnelllebigkeit des Alltags verflüchtigt, sondern dass etwas von all dem bleibt und weiterwirkt, über die Grenzen deines Lebens hinaus.

Ich wünsche dir,dass sich nicht alles was du denkstund was du tust,in der Schnelllebigkeit des Alltags verflüchtigt,sondern dass etwas von all dem bleibt und weiterwirkt,über die Grenzen deines Lebens hinaus.

The Weihnachts-Poem – lustiges Weihnachtsgedicht

When the last Kalender-sheetsflattern through the Winter-streetsand Decemberwind is blowing,then is everybody knowingthat it is not allzuweit:she does come, the Weihnachtszeit.All the Menschen, Leute, peopleflippen out of ihrem Stübelrun to Kaufhof,Aldi, Messmake Konsum and business.Kaufen this and jenes Dingsand the churchturmglocke rings!Manche holen sich a Tännchen.When this brennt, they cry: ‚Attention!‘Rufen for the Feuerwehr:‚Please come

Weihnacht – Gedicht von Klabund (1890-1928)

Ich bin der Tischler Josef,Meine Frau, die heißet Marie.Wir finden kein‘ Arbeit und Herberg‘Im kalten Winter allhie. Habens der Herr Wirt vom goldnen SternNicht ein Unterkunft für mein Weib?Einen halbeten Kreuzer zahlert ich gern,Zu betten den schwangren Leib. – Ich hab kein Bett für Bettelleut;Doch scherts euch nur in den Stall.Gevatter Ochs und Base KuhWerden

Des fremden Kindes heiliger Christ – Gedicht von Friedrich Rückert (1788-1866)

Es lauft ein fremdes KindAm Abend vor WeihnachtenDurch eine Stadt geschwind,Die Lichter zu betrachten,Die angezündet sind. Es steht vor jedem HausUnd sieht die hellen Räume,Die drinnen schaun heraus,Die lampenvollen Bäume;Weh wird’s ihm überaus. Das Kindlein weint und spricht:„Ein jedes Kind hat heuteEin Bäumchen und ein LichtUnd hat dran seine Freude,Nur bloß ich armes nicht. An

Das Vöglein auf dem Weihnachtsbaum – Gedicht von Hermann von Schmid (1815-1880)

Ich hatt‘ ein Vöglein, das war wunderzahm,dass es vom Munde mir das Futter nahm.Es flatterte bei meinem Ruf herbeiund trieb der muntern Kurzweil vielerlei,drum stand das Türchen seines Kerkers aufden ganzen Tag zu freiem Flug und Lauf.Im Käfig war es aus dem Ei geschlüpft,war nie durch Gras und grünes Laub gehüpftund hatte nie den dunklen

Wer klopfet an… (altes bayrisch/österreichischen Klöpfelnachtspiel)

Wer klopfet an? – „O zwei gar arme Leut!“Was wollt ihr dann? – „O gebt uns Herberg heut!O, durch Gottes Lieb‘ wir bitten, öffnet uns doch eure Hütten!“O nein, nein, nein! – „O lasset uns doch ein!“ Es kann nicht sein. – „Wir wollen dankbar sein!“Nein, nein, nein, es kann nicht sein,Da geht nur fort,