Zu jener Reih‘ von meinen Lebensstunden, Die schon unwiederbringlich schnell verschwunden, Floß abermal ein Theil von meiner Zeit, Ein Tag ins tiefe Meer der Ewigkeit!
Der Berge Gipfel glühen Im Frühlingssonnenstrahl, Und blaue Veilchen blühen Im morgenfrischen Tal, Und während durch die Klüfte Die Nacht noch träumend zieht, Tönt durch die heitern Lüfte Das erste Frühlingslied.
Hoch hab‘ ich stets die Wissenschaft gehalten Und freu‘ mich der Erkenntnisfrucht, der süßen, Und sitze neuen Meistern gern zu Füßen, Und geh‘ zur Schule gern auch bei den Alten;
Jeden Morgen erwachst du wieder neu in deinem Leben.Ich wünsche dir heute, morgen,und bei jedem neuen ErwachenLiebe, Glück und Gesundheit. Autor unbekannt
Der Vogel singt und fragt nicht, wer ihm lauscht. Die Quelle rinnt, und fragt nicht, wem sie rauscht. Die Blume blüht und fragt nicht, wer sie pflückt. O sorge, Freund, dass gleiches Tun dir glückt. Julius Sturm
Des Herzens Wünsche schreib ich ungelogen, sie sind nicht an den Haaren hergezogen. Mag sich auch Unglück blicken lassen, dich soll es nie am Kragen fassen! Autor unbekannt