Auf einem Wiesengrund ging einmal Ein muntres Rößlein weiden, Ein Schimmelchen war’s, doch etwas fahl, Sein Äußeres nenn‘ ich bescheiden, Das schlechteste und auch das beste nicht, Wir wollen nicht drüber zanken, Doch hatt‘ es ein klares Augenlicht Und starke geschmeidige Flanken.
Schaust du mich an aus dem Kristall Mit deiner Augen Nebelball, Kometen gleich, die im Verbleichen; Mit Zügen, worin wunderlich Zwei Seelen wie Spione sich Umschleichen, ja, dann flüstre ich: Phantom, du bist nicht meinesgleichen!
„Von den Mädchen in meiner Klasse ist nur eine Jungfrau“, erzählt die Zehnjährige ihrer Mutter so nebenbei. „Mein Gott!“ entfährt es der entsetzten Frau. Da fährt die kleine fort: „Die anderen sind Widder, Stier, Fisch …“
Wasser, du hast weder Geschmack noch Aroma.Man kann dich nicht beschreiben. Man schmeckt dich,ohne dich zu kennen. Es ist so, dass man dich zum Leben braucht: Du selbst bist das Leben. Antoine de Saint-Exupery
Vorurteile und all die Gemeinheiten und Widrigkeiten des Alltags sind notwendig, denn sie werden zu guter Letzt zu irgend etwas Brauchbarem verarbeitet wie der Dünger zu fruchtbarem Humus. Anton Tschechow