Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls,
und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell.
Hans Christian Andersen
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls,
und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell.
Hans Christian Andersen
Alte Menschen werden beim Arzt schlecht behandelt. Oft wird bei alten Menschen zwischen Prostata- und Mandel-Untersuchung nicht mal mehr der Handschuh gewechselt.
In Italien ist es so kalt:
Silvio Berlusconi sagt zu seinen Ministerinnen: „Gut, dann trage Unterwäsche!“
Harald Schmidt
Sturmtief „Petra“ über Deutschland.
Es ist so kalt – bei dieser Kälte jagt man keinen FDP-Vorsitzenden vor die Tür!
Harald Schmidt
Das alte Jahr ist um/ die neue Zeit tritt ein/
Laß meinen Geist in dir/ o Gott/ verneuet seyn.
Ein Jahr ist weggelegt: O blieb auch mit zu rücke
Des alten Jahres Schuld/ Furcht/ Sorg/ und Ungelücke!
An fremdem Orte schließ ich dieses alte Jahr/
Herr Jesu/ nimm mein auch zu Hause gnädig wahr/
Behütte/ was mir lieb/ für Schaden und Gefahr/
Und hohl mich/ wenn du wilt/ zu deiner Engel-Schaar!
Hans Aßmann Freiherr von Abschatz
Wie grausam sind/ o Liebe/ deine Rechte!
Ein leichter Sinn schmeckt tausendfache Lust/
Der Thränen Tranck/ der Seufftzer schwere Kost
Nährt und verzehrt die Hertzen treuer Knechte;
Wie grausam seyn/ o Liebe/ deine Rechte!
Wer heute einen Gedanken sät,
erntet morgen die Tat,
übermorgen die Gewohnheit,
danach den Charakter und endlich sein Schicksal.
Gottfried Keller
Das kleinste Kapital eigner Erfahrung
ist mehr wert als Millionen fremder Erfahrungen.
Gotthold Ephraim Lessing
Ein andrer werb um Ehr und Gold!
Ich werb um Liebe bei Selinden.
Mich kann allein ihr süßer Sold
An allgetreue Dienste binden.
Das Glück läßt manchen Ehrenmann
In seinem Dienst umsonst verderben.
Allein bei treuer Liebe kann
Der Hirt auch sichern Sold erwerben.
Ihr Augen/ die ich lieb und ehr/
Ihr meine Lust und süsse Pein/
Was netzet ihr die trüben Wangen/
Was sagt mir euer blasser Schein?
Habt ihr mein Hertze nicht empfangen?
Was fodert/ was verlangt ihr mehr?
Könnte man für Liebe sterben / wär ich längstens kalt und todt /
Solte sie ein Feuer heissen / wär ich längstens Asch und Koth:
Doch ist sie kein Tod zu nennen / woher fühl ich solche Schmerzen?
Und ist sie kein brennend Feuer / was kocht so in meinem Herzen?
Hans Aßmann Freiherr von Abschatz
Es geht mit Geschichten wie mit vielen Menschen,
sie werden mit zunehmendem Alter schöner,
und das ist erfreulich.
Hans Christian Andersen