- Von – Spruechetante
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Die trüben Tage
Des Lebens Nebel ist ein kurtz bewölckter Tag/
An dem man wenig Licht und Sonne sehen mag.
Der eiteln Dinge Schnee blendt blöder Augen Licht/
Man traut auff glattes Eiß/ daß unterm Fusse bricht/
Mit Sturm und Frost vergeht der Winter dieser Zeit:
Der Christen Sommer ist in froher Ewigkeit.
Hans Aßmann Freiherr von Abschatz
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- Sonnen-Wende Es naht sich deine Zeit/ als wie das Jahr/ zum Ende/ Halt mit bekehrtem Sinn die rechte Sonnen-Wende. Hans Aßmann Freiherr von Abschatz...
- Herbstgebet Der Sommer ist gegangen, dichte Nebel steigen auf. Herbst hat uns eingefangen. Neige eines Jahreslauf. Ob wir wandern oder geh’n, durch den stillen, bunten Wald. Ob wir laufen oder steh’n. Die Welt ist kühl, ja bitterkalt. Wenn alle Bäume rauschen und die Wanderer lauschen, dann tritt plötzlich Stille ein....
- Das Schöne und Gute ist immer da, aber manchmal sehen wir es nicht durch den Nebel unserer trüben Gedanken … Das Schöne und Gute ist immer da, aber manchmal sehen wir es nicht durch den Nebel unserer trüben Gedanken …...
- Bauerweisheiten für den November Blühen im November die Bäume neu, hält der Winter bis zum Mai....
- Die stumme Sprache Wie können doch in einem Hertzen Die Lieb und Furcht Geferten seyn? Wie kan sich Freude neben Schmertzen Und Lust bey Unlust finden ein? Wie kan sich plagen und vergnügen An einen Ort zusammen fügen?...
- Am letzten Tage des Jahres Das Jahr geht um, Der Faden rollt sich sausend ab. Ein Stündchen noch, das letzte heut, Und stäubend rieselt in sein Grab, Was einstens war lebend’ge Zeit. Ich harre stumm....
- Der Sommer, der ist da! Trarira, der Sommer, der ist da! Wir wollen in den Garten und woll’n des Sommers warten. Trarira, der Sommer, der ist da!...
- Wie die ersten drei Tage im März, so die kommenden Jahreszeiten. Wie der erste Tag, so wird der Frühling, wie der zweite, so der Sommer, wie der dritte, so der Winter. Bauernregel Wie die ersten drei Tage im März, so die kommenden Jahreszeiten. Wie der erste Tag, so wird der Frühling, wie der zweite, so der Sommer, wie der dritte, so der Winter. Bauernregel...
- Zeit und Ewigkeit Zur Stunde düstrer Mitternacht/ Wenn alles schläfft/ mein Auge wacht/ Erweg‘ ich/ wie die Zeit wegeilt/ Die unser kurtzes Leben theilt....
- Nun laß den Sommer gehen Nun lass den Sommer gehen, Lass Sturm und Winde wehen. Bleibt diese Rose mein, Wie könnt ich traurig sein? Joseph Freiherr von Eichendorff (1788-1857)...
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