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Sprüche, Gedichte, Zitate

Pfingsten

Das Fest der Pfingsten kommt im Hall der Glocken, Da jauchzt in Frühlingsschauern die Natur; Auf jedem Strauch des Waldes und der Flur Schwebt eine Ros’ als Flamme mit Frohlocken.

Zur Zeit

Zur Zeit, als die Natur, von wilder Kraft durchdrungen, Gewaltge Kinder trug, hätt ich nach meinem Sinn Bei einer Riesin gern gelebt, bei einer jungen, Wie eine Katze streicht um eine Königin.

Wintergedanken eines Gärtners | Gedicht von Karel Capek (1890-1928)

Alljährlich pflegen wir zu sagen,daß die Natur ihren Winterschlaf antrete…Du lieber Gott, und das soll Schlaf sein? …Eher möchte man sagen, die Natur habe aufgehört,nach oben zu wachsen, weil sie keine Zeit dafür hat.Sie krempelt sich nämlich die Ärmel auf und wächst nach unten…Hier wachsen neue Stengel; von hier bis dort,in diesen herbstlichen Grenzen drängt