Wenn zwei, die sich am nächsten steh’n, Die Hand sich scheidend fassen, Sollst du vor ihrem Abschied gehn Und sie sich selber lassen; Das heil’ge bitt’re Trennungsleid, Wie könntest du es stören? Die letzte bange Seligkeit Soll ihnen ganz gehören.
Aber ich stürze von Bergen hernieder, Wo mich der Regen des Himmels gekühlt, Tränke erbarmend die lechzenden Brüder, Daß sich ihr brennendes Bette erfüllt.
Es hat ein Kuß mir Leben eingehaucht, Gestillet meines Busens tiefstes Schmachten. Komm, Dunkelheit! mich traulich zu umnachten, Daß neue Wonnen meine Lippe saugt.
Sie sind allein, denn die Mutter kehrt Zu Nacht erst vom Felde zurück… Durchs Fenster rauschet die Linde, Und die Alte erzählet dem Kinde Das sonnige Märchen vom Glück.
Gewöhnlich kommt es, wenn die Lichter brennen. Es poltert mit den Tellern und den Tassen. Auf roten Schuhen schlurrt es in den nassen Geschwenkten Nächten und man hört sein Flennen.