Am Abend, wenn die Glocken Frieden läuten, Folg ich der Vögel wundervollen Flügen, Die lang geschart, gleich frommen Pilgerzügen, Entschwinden in den herbstlich klaren Weiten.
Die Uhr, die vor der Sonne fünfe schlägt – Einsame Menschen packt ein dunkles Grausen. Im Abendgarten morsche Bäume sausen; Des Toten Antlitz sich am Fenster regt.
Ich rang einst mir die Hände wund Nach Wahrheit Und ging ein Blinder unter Blinden, Die qualvoll suchen, daß sie finden Und Dogmen klauben Und verwerfen, Um sie am Ende doch zu glauben.
Tannen, Lametta, Kugeln & Lichter, Bratapfelduft und frohe Gesichter, Freude am Schenken, das Herz wird weit.Ich wünsch Ihnen eine schöne Weihnachtszeit.