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Sprüche, Gedichte, Zitate

Wie zahlreich sind doch die Dinge, deren ich nicht bedarf!

Wie zahlreich sind doch die Dinge, deren ich nicht bedarf! Sokrates

Diamant

Ganz tief in deinem Innern liegt Ein kleiner Diamant. Strahlst mir in einem andren Licht, Seit ich dies Kleinod fand. Färbst meine Tage herrlich bunt Und bist mein Schatz allhier. Dass ich ihn in mein Herz gefaßt, Zeigt dir, wie wert du mir. Hans Munch

Wer dem Verderben entgehen will, muss treue Freunde oder erbitterte Feinde haben …

Wer dem Verderben entgehen will, muss treue Freunde oder erbitterte Feinde haben; jene belehren, diese schelten ihn. Plutarch

Wintereinsam

Frühmorgens, auf gefrornen Wegen, Hauche ich Wölkchen vor mir her, Und die ich treffe, eilen schweigend Zur Arbeit, als gäb’s sonst nichts mehr. Kein Vogelsang belebt den Bahnsteig, Kein Wort, nur kalter Lichterschein, Und schwöll nicht hier und da ein Wölkchen, Ich fühlte mich so sehr allein. Hans Munch

Stilles Lied

Nur Frieden, nichts als Frieden, Ist was ich noch begehr, Doch Sturm um Sturm erhebt sich, Und braust über mich her. Ich gehe, gehe, geh bis Es nicht mehr weiter geht, Und nur noch sanftes Sausen Mein mattes Haupt umweht.