Spruechetante.de

Sprüche, Gedichte, Zitate

Der vierte Advent unter Covid 19

Der Nachbar öffnet die Wohnungstür: „Komm doch rein auf ein frisches Bier!“ „Eins ist keins, ich brauch heut vier. Drum steh ich hier vor deiner Tür. Licht, das für die Ankunft Jesu brennt, sind derer vier, im letzten Advent. Bring mir deine leckeren Tropfen, aus Wasser, Gerste, Malz und Hopfen.“ Nach dem Pläsier tritt Stille

Empfindlichkeiten Als die Laus über die Leber lief, fragte die beleidigte Leber (-wurst): „Was habe ich dir getan ?“ Die Laus: „Du hörst mal wieder das Gras wachsen und die Flöhe husten!“ (c) Olaf Lüken

Empfindlichkeiten Als die Laus über die Leber lief, fragte die beleidigte Leber (-wurst): „Was habe ich dir getan ?“ Die Laus: „Du hörst mal wieder das Gras wachsen und die Flöhe husten!“ (c) Olaf Lüken (November 2020)

Kaffeekränzchen

Angesichts der Sachertorte, mach ich keine großen Worte. Luftig leicht, ohne Schnickschnack, zart, nicht zu süß, sinnlich, kompakt. Für den Kaffee am Nachmittag, rate ich zu Kirsche mit Schlag. Hat die Torte allen geschmeckt, ist das Treffen beinahe perfekt. Wurde gesungen und viel gelacht, auch ein Tänzchen dargebracht, drückt man sich zum Schluss die Hände,

Warum das Wissenschaft nicht weiß? Weil sie sich blind oft dreht im Kreis und sieht den Wald vor Bäumen nicht;   Hauptsache klug klingt, was man spricht. (Hans Harress)

Warum das Wissenschaft nicht weiß? Weil sie sich blind oft dreht im Kreis und sieht den Wald vor Bäumen nicht;   Hauptsache klug klingt, was man spricht. Hans Harress

Weihnachten (Weihnachtsgedicht von Hans Harress)

Ein Mitmensch kam schier um vor Stress, Schuld daran war das Weihnachtsfest. Ein jeder will Geschenke haben, verwöhnt soll werden jeder Magen. Es kommen auch, laut tönt sein Fluch, die Schwiegereltern zu Besuch. Dann muss ein Tannenbaum noch her, er schimpfte laut, der Baum war schwer. Wie jedes Jahr gab’s großen Streit, zum Schmücken war

Brot und Wein

Aus der Ähren Weizenkörner entsteht ein köstliches Brot. Wenn der Landwirt redlich ist, sind wir sicher vor Not und Tod. Der Herr lässt das Saatkorn reifen und schützt der Erde Sonnenlauf. Mit dem Segen lässt er’s regnen, hällt alle Wolkenpforten auf. Die Erde trinkt aus der Fülle. Die Trauben machen den Wein. Dafür danken wir

Salama, der kluge Elefant

Salama, der große Elefant, studierte einst Immanuel Kant. In den Savannen und Steppen, sah er nur Dumme und Deppen. Da ist Monika, das Gnu, eine ziemlich bekloppte Kuh. Oder Willi, das Krokodil, liegt im Nil und tut nicht viel, (ist ein Fossil ohne Profil) Selbst Eva, die Brillenschlange, fällt ratz fatz von jeder Stange. Und

Weihnachten ist das Fest des Friedens, …. das sehen Gänse und Karpfen jedoch ganz anders. (Hans Harress)

Weihnachten ist das Fest des Friedens, ….  das sehen Gänse und Karpfen jedoch ganz anders. Hans Harress

Zisterzienserkloster

Kultur aus Stein und Landschaft. Wer hier spricht, meidet das große Wort, beherrscht die alte Kunst des Zuhörens, die sie in der Werkstatt des Schweigens studieren. Gedankenaustausch unter Seelen, nicht Geistern. Es gelten die Schriften, die Lesung, die Arbeit. Bewahrt in Gesichtern und Gebäuden. Die Konstante: Maria Immaculata. (c) Olaf Lüken (29.112020)