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Sprüche, Gedichte, Zitate

Langeweile (Ein Corona Gedicht von Olaf Lüken)

Es zieht der Regen grau dahin, über der Häuser einsame Dächer. Durch Corona ich gebunden bin, dunkelnass sind die Gemächer. Lustlos schau‘ ich zum Bildschirm, erkenne weder Sinn noch Zweck, zermarter mir Groß- und Kleinhirn, und drücke auf AUS ! und weg ! Selbst die Wolken weinen. Dort. Still und starr vergreist der Fluss. Unruhe

Der eingebildet Kranke

Ein alter Frosch sitzt nachdenklich mir zu Füßen: „Dein Haar ergraut“, quakt er mich an: „Ich weiß. Grauer Schnee lässt uns beide grüßen.“ Der Abend dunkelt. Die Nacht schleicht sich heran. Regentropfen prasselnd an die Fenster klopfen. Nah dem Teich sitzt eine illustre Krötenschar, unken mir zu, dass früher alles viel besser war. Ich sehe

Naturmedizin

Ein Mitmensch saß im Düsenclipper, das wurde für ihn äußerst bitter, er hat mit Höhenangst zu kämpfen, mit Pillen war sie nicht zu dämpfen. Es half kein Schnaps und auch kein Bier, er zittert wie ein Schlachthaustier, sank schließlich voller Angst und Frust der Stewardess an ihre Brust. Da kehrt zurück sein warmes Blut, ein

Macho

Ein Mitmensch, Chef vom Großbüro, klopft seiner Tippse auf den Po, worauf sofort sie reagierte und sein Gesicht mit Streifen zierte. Den Grund, den er zu Haus genannt, blieb für die Mitwelt unbekannt. Hans Harress

Tierkunde

Ein Mitmensch hatte großen Durst nach dem Genuss von fetter Wurst. Jedoch er keinen Gasthof fand, bei einer Wand’rung übers Land. Zu seinem Glück stand auf der Weide dort eine Kuh im braunen Kleide, die sollte frische Milch ihm geben und retten so sein kostbar’ Leben. Obwohl er gar nicht melken kann, ließ ihn das

Extrem attraktive Menschen wie wir sind die großen Verlierer dieser Maskenpflicht.

Extrem attraktive Menschen wie wir sind die großen Verlierer dieser Maskenpflicht.

Herbstende

Wo ist die Nachtigall ? Der Garten schweigt. Wo geschah der Sündenfall ? Wer hat’s vergeigt ? Die Welt ist leer. Der Sommer flieht. Mürrisch wütet das Meer, es will kein Abschiedslied. Der Herbst macht die Wolken schwer. Bald schneit Schnee mich ein. Ich bin – wie die Welt – gedankenleer. Der Winter ruft: „Komm‘