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Ostern (Ostergedicht von Max von Schenkendorf )

Ostern, Ostern, Frühlingswehen! Ostern, Ostern, Auferstehen, Aus der tiefen Grabesnacht! Blumen sollen fröhlich blühen, Herzen sollen heimlich glühen, Denn der Heiland ist erwacht! Trotz euch, höllische Gewalten! Hättet ihn wohl gern behalten, Der euch in den Abgrund zwang. Möchtet ihr das Leben binden? aus des Todes düstern Gründen Dringt hinan sein ew’ger Gang.

Bedenken Sie doch, was um Sie herum geschieht:

Bedenken Sie doch, was um Sie herum geschieht: jede Zeitung, die ja ihren Wirkungsbereich hat, infiziert täglich ihre Leser mit den schändlichsten Gefühlen, mit Bosheit, Lüge, Heuchelei und Zynismus… Maxim Gorki