Das Benehmen eines Menschen sollte wie seine Kleidung sein, nicht steif und peinlich akkurat, sondern frei genug, um sich zu bewegen und sich zu bestätigen. Sir Francis Bacon
Frisch treibt’s der Gesell auf dem Zimmerplatz Und drüben am Rain sein flinker Schatz. — Die Balken, die wollen gezimmert sein Und gebleicht die Linnen im Sonnenschein.
Von kahlem Strauch umrahmt ein weißes Haus, An dessen First der laue Föhnwind wirbt. Ein Fenster, offen in der Abendstunde. Ein blasses Mädchen lehnt sich weit hinaus,
Wenn ich wilder dich umfange Wenn mein Mund dich heißer küsst – Ahnst du, dass mir Brust und Seele Namenlose Angst umschließt? Angst vor jener dunklen Stunde, Die auf Flügeln näher eilt Und mit fühllos kalten Händen Mein‘ und deine Wege teilt?
Der erste Gruß im MorgenschweigenIst: Könnt ich dich zu dir!Der letzte Traum im Abendneigen:Oh, kämest du zu mir!Mein Augenpaar und meine HändeGehören der Welt und mir,Mein pochend Herz ist bis zum EndeAllzeit bei dir. Ernst Goll