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Das Tannenbäumchen – Gedicht von Jakob Loewenberg

Im Wald, unter hohen Buchen versteckt,
hat sich ein Tannenbäumchen gereckt.
„Ich steh so ganz im Dunkel hier,
keine Sonne, kein Sternlein kommt zu mir,
hört nur die anderen davon sagen,
ich darf mich nicht vom Platze wagen.
Ach, ist das eine traurige Geschicht‘,
und ständ so gern auch mal im Licht!“

Hoch durch den weiten Weltenraum
verloren flog ein goldner Traum,
flog hin und her im Lichtgefieder
und dacht: Wo laß ich heut mich nieder?
Ist wo ein Hüttchen dunkel und arm?
Hat wo ein Seelchen Kummer und Harm,
dem ich auf meinen leuchtenden Schwingen
könnt heute eine Freude bringen? –

Das Bäumchen steht in Licht und Schein.
Wie mag das wohl gekommen sein?

Jakob Loewenberg

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Ein Kommentar zu „Das Tannenbäumchen – Gedicht von Jakob Loewenberg“

  • s.mannhardt
    27. November 2015 um 12:09 Uhr

    dasdtabbenbäumchen

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