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Sprüche, Gedichte, Zitate

Gute Nacht

Fremd bin ich eingezogen, Fremd zieh ich wieder aus. Der Mai war mir gewogen Mit manchem Blumenstrauß. Das Mädchen sprach von Liebe, Die Mutter gar von Eh‘ – Nun ist die Welt so trübe, Der Weg gehüllt in Schnee.

Das blinde Kind

Es sitzt das Mädchen trüb im Leid, Es tastet an dem Schmuck die Hand, Sie streift das lichte Feierkleid, Des Farbenschein ihr unbekannt; Des Lichtes Quell ist ihr verstopft, Ihr Aug‘ kennt keiner Farbe Wahl, Es kennt nur Lust, die leise tropft, Kennt nur des Schmerzes wilden Schwall.

Der Abenteurer

Junge, schnüre meinen Ranzen, Denn ich muss wahrhaftig fort! Alle haben mich im Ganzen Nicht sehr lieb an diesem Ort; Es ist Zeit, sich zu verändern, Gehts nach Norden oder Süd, Umzuschauen in fremden Ländern, Wie wohl dort der Weizen blüht?

Wulfhild und Waldtraut

Die schlanke Bode fließt im Thale Um manchen Berg und Felsenhang, Macht her und hin manch liebe Male Umweg und krummen Wiedergang.