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Sprüche, Gedichte, Zitate

Aus den Bergen

Jeder Mensch hat seinen Stern, Jeder Hofrat seinen; Jeder Pudel seinen Kern: Laßt auch mir den meinen! Ward mir leider nicht zuteil, Daß ich euch ergötze, Aber denkt: ich bin ein Keil, Weil ihr grobe Klötze.

Die Zeiten ändern sich

Die Zeiten ändern sich. Und noch viel mehr die Menschen; und nur selten hebt man mit freudigem Lächeln wieder auf, was man mit bittern Tränen fallen ließ. Friedrich Hebbel

Auf einen Lächler

Seht, wie ein seichter Fluß, der voller Wirbel läuft, Je minder tief er ist, die kleinen Kreise häuft! Des seichten Glycons Bild, des Lächlers ohne Geist, Der stets die Backen dehnt, stets ihre Grübchen weist. Friedrich von Hagedorn

Amor, ein Kind

Gott Amor wollt ihr Treue lehren? Ihr wollt den Schmetterling bekehren, Der nur auf Wechsel sinnt? Und fängt ihr, mit Amphions Feuer, Erhabne Weisheit in die Leyer, Ihr sänget in den Wind! Wegflatternd wird er euch verlachen – Was könnt ihr mit dem Leichtsinn machen? Er ist ein Kind!