Kann ich nur dichten! – bleibt mir Freiheit nur Tagtäglich meinen Schritt in die Natur Nach Herzenslust zu richten; Kann ich nur lagern mich auf luft’gen Höhn, Am Leben mich des reichen Tals zu weiden, Mich an belebten Strömen nur ergehn, So werd‘ ich keinem seinen Stand beneiden.
Der Einsame ist nur der Schatten eines Menschen, und wer nicht geliebt wird, ist überall und mitten unter allen einsam. George Sand (1804 – 1876) Lucie Aurore Dupin, französische Schriftstellerin
Der schwarze Mantel will sich dichter falten, die freundlichen Gespräche sind verschollen. Wo allen Wesen tief Gesang entquollen, da muß die stumme Einsamkeit nun walten.
Nur ganz wenige Menschen haben das äußerste Alleinsein in höchster Not erlebt – ein Alleinsein wie im brausenden Meer, im tiefen Schacht, in der Vergessenheit des Schlachtfeldes oder in der Kerkerzelle. Ernst Thälmann
Was willst du hier, das Land ist kalt Und ohne Fröhlichkeit und Wälder. Die Sonne scheint im Wolkenspalt Nur selten warm auf karge Felder, Was willst du hier?