Wenn man nur bestimmte Werke der besten Dichter betrachtet, wird man sich versucht fühlen, sie gering zu achten. Um sie gerecht einzuschätzen, muss man alles lesen. Marquis de Vauvenargues
Weil gern man schließt mit einer runden Zahl, Tret ich noch einmal in den vollen Saal, Als letztes, fünfundzwanzigstes Gedicht, Als Epilog, der gern das Klügste spricht.
Jung ohne Jugend, hübsch, doch ausgesogen, Steinreiche Erben ohne einen Dreier, Die Kraft in tausend Armen längst verflogen, Ihr Gut versetzt, ihr Geld vom Pfandverleiher, Ihr Votum im Senate gleich gewogen Für Tyrannei und radikale Schreier, – So wird votiert, gespielt, gehurt, gepraßt, – Die Ahnengruft empfängt den neuen Gast. Lord Byron
In mir ist Nacht – oh, schnell besaite die Harfe, die den Gram bezwingt; erweckt von leisen Fingern, gleite der Schall, der süß und schmelzend klingt. Wenn noch dies Herz nach Hoffnung ringt, Dein Zauberton läßt sie erblühn; Wenn Träne noch im Aug entspringt, sie fließt, anstatt im Hirn zu glühn.
O Knute, o Knute! Die schwingen man tute, Machst Wirkung sehr gute Bei frevelndem Mute. Was dem Kinde die Rute, Ist dem Volke die Knute; Du stillest die Wute Rebellischem Blute. Das alles, das tute Die Knute, die Knute! Wehalb ich mich spute, In einer Minute Poetischer Glute Schrieb ich an die Knute Dies Gedichtchen,