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Sprüche, Gedichte, Zitate

Es sieht der Mensch die Welt

Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell. Hans Christian Andersen

Jahr-Wechsel – Gedicht von Hans Aßmann Freiherr von Abschatz

Das alte Jahr ist um/ die neue Zeit tritt ein/Laß meinen Geist in dir/ o Gott/ verneuet seyn.Ein Jahr ist weggelegt: O blieb auch mit zu rückeDes alten Jahres Schuld/ Furcht/ Sorg/ und Ungelücke! An fremdem Orte schließ ich dieses alte Jahr/Herr Jesu/ nimm mein auch zu Hause gnädig wahr/Behütte/ was mir lieb/ für Schaden

Die beiden Liebenden

Ein andrer werb um Ehr und Gold! Ich werb um Liebe bei Selinden. Mich kann allein ihr süßer Sold An allgetreue Dienste binden. Das Glück läßt manchen Ehrenmann In seinem Dienst umsonst verderben. Allein bei treuer Liebe kann Der Hirt auch sichern Sold erwerben.

Könnte man für Liebe sterben

Könnte man für Liebe sterben / wär ich längstens kalt und todt / Solte sie ein Feuer heissen / wär ich längstens Asch und Koth: Doch ist sie kein Tod zu nennen / woher fühl ich solche Schmerzen? Und ist sie kein brennend Feuer / was kocht so in meinem Herzen? Hans Aßmann Freiherr von