Ein Bettelkind schleicht durch die Gassen– der Markt läßt seine Wunder sehn:Lichtbäumchen, Spielzeug, bunte Massen.Das Kind blieb traumverhalten stehn. Aufseufzt die Brust, die leidgepreßte,die Wimpern sinken tränenschwer.Ein freudlos Kind am Weihnachtsfeste– ich weiß kein Leid, das tiefer wär. Im Prunksaal gleißt beim Kerzenscheineder Gaben köstliches Gemisch,und eine reichgeputzte Kleinestreicht gähnend um den Weihnachtstisch. Das Schönste