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Sprüche, Gedichte, Zitate

Silvesternacht – Sylvestergedicht von Ludwig Thoma

Und nun, wenn alle Uhren schlagen,So haben wir uns was zu sagen,Was feierlich und hoffnungsvollDie ernste Stunde weihen soll. Zuerst ein Prosit in der Runde!Ein helles, und aus frohem Munde!Ward nicht erreicht ein jedes Ziel,Wir leben doch, und das ist viel. Noch einen Blick dem alten Jahre,Dann legt es auf die Totenbahre!Ein neues grünt im

Abermals ein neues Jahr! immer noch die alte Not! O, das alte kümmt von uns, und das neue kümmt von Gott. Gottes Güt ist immer neu; immer alt ist unsre Schuld; Neue Reu verleih uns, Herr, und beweis uns alte Huld! (Friedrich von Logau)

Das neue Jahr Abermals ein neues Jahr! immer noch die alte Not!O, das alte kümmt von uns, und das neue kümmt von Gott.Gottes Güt ist immer neu; immer alt ist unsre Schuld;Neue Reu verleih uns, Herr, und beweis uns alte Huld! Friedrich von Logau (1605-1655)

Voll Verwunderung steht die Henne vor dem ersten Ei …

Voll Verwunderung steht die Henne vor dem ersten Ei und den Kopf bedächtig schüttelnd denkt sie mancherlei. Es ist nicht bloß die weiße Farbe, die sie wunder nahm, wenn sie denkt, wie es gekommen und woraus es kam. Ludwig Thoma

Calderon

Ein Zaubergarten liegt im Meeresgrunde; Kein Garten, nein, aus künstlichen Krystallen Ein Wunderschloß, wo blitzend von Metallen, Die Bäumchen sprossen aus dem lichten Grunde;