Ich lieb den Herbst, im Blicke Trauer. In stillen Nebeltagen geh Ich oft durch Fichtenwald und seh Vor einem Himmel, bleich wie Schnee, Durch Wipfel wehen dunkle Schauer.
So lasst uns noch einmal vereint die vollen Gläser schwingen; der Abschied werde nicht geweint, den Abschied sollt ihr singen. August von Platen (1796-1835)
Zum neuen Heime wünschen wir,dass ihr glücklich und zufrieden seid.Zu eurem Einzug haben hierzwei Gaben wir bereit:Das Brot, es gehe niemals aus,und Salz, das würze jeden Schmaus,solange ihr hier weiltund euer Brot mit guten Freunden teilt.Solange ihr habt Salz und Brotbleibt ferne von euch alle Not. Friedrich Rückert (1788-1866)