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Sprüche, Gedichte, Zitate

Schenke herzlich und frei. Schenke dabei, was in dir wohnt an Meinung, Geschmack und Humor, so dass die eigene Freude zuvor dich reichlich belohnt. (Joachim Ringelnatz)

Schenke herzlich und frei.Schenke dabei, was in dir wohntan Meinung, Geschmack und Humor,so dass die eigene Freude zuvordich reichlich belohnt. Joachim Ringelnatz

Endlich ist es Weihnachtszeit (Weihnachtsgedicht)

Endlich ist es Weihnachtszeit,die Erde schläft im Winterkleid.Die Vögel alle längst schon fort, gewiss an einem wärm’ren Ort.Wer hat die Dächer weiß verpackt?Ach, grad hab‘ ich an dich gedacht,dein Päckchen und die Grüße, die schick ich gleich zu dir,damit am Weihnachtstage sie steh’n vor deiner Tür. Autor unbekannt

Wenn alles schon schläft in dunkler Nacht (Gedicht von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Wenn alles schon schläft in dunkler Nacht,dann holet ihn bei Sternenscheinund schlüpfet eh einer sichs gedachtgar heimlich damit ins Haus hinein.Dann schmückt er mit Lichtern jeden Zweig,hängt Kuchen und Nüsse und Äpfel dran:so macht er uns alle freudenreichder liebe, der gute Weihnachtsmann. August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte ein milder Stern herniederlacht; vom Tannenwalde steigen Düfte und hauchen durch die Winterlüfte, und kerzenhelle wird die Nacht. (Theodor Storm)

Vom Himmel in die tiefsten Klüfteein milder Stern herniederlacht;vom Tannenwalde steigen Düfteund hauchen durch die Winterlüfte,und kerzenhelle wird die Nacht. Theodor Storm

Weihnachten von Joseph von Eichendorff

Markt und Straßen stehn verlassen,still erleuchtet jedes Haus,sinnend geh ich durch die Gassen,alles sieht so festlich aus. An den Fenstern haben Frauenbuntes Spielzeug fromm geschmückt,tausend Kindlein stehn und schauen,sind so wundervoll beglückt. Und ich wandre aus den Mauernbis hinaus ins freie Feld,hehres Glänzen, heil’ges Schauern,wie so weit und still die Welt! Sterne hoch die Kreise