Frisch treibt’s der Gesell auf dem Zimmerplatz Und drüben am Rain sein flinker Schatz. — Die Balken, die wollen gezimmert sein Und gebleicht die Linnen im Sonnenschein.
Von kahlem Strauch umrahmt ein weißes Haus, An dessen First der laue Föhnwind wirbt. Ein Fenster, offen in der Abendstunde. Ein blasses Mädchen lehnt sich weit hinaus,
Wenn ich wilder dich umfange Wenn mein Mund dich heißer küsst – Ahnst du, dass mir Brust und Seele Namenlose Angst umschließt? Angst vor jener dunklen Stunde, Die auf Flügeln näher eilt Und mit fühllos kalten Händen Mein‘ und deine Wege teilt?
Der erste Gruß im MorgenschweigenIst: Könnt ich dich zu dir!Der letzte Traum im Abendneigen:Oh, kämest du zu mir!Mein Augenpaar und meine HändeGehören der Welt und mir,Mein pochend Herz ist bis zum EndeAllzeit bei dir. Ernst Goll
Nicht was der Mensch isst, sondern was er verdaut, macht ihn stark; nicht was wir gewinnen, sondern was wir sparen, macht uns reich; nicht was wir lesen, sondern was wir im Kopf behalten, macht uns gescheit; nicht was wir predigen, sondern was wir tun, macht uns zu Christen. Sir Francis Bacon