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Sprüche, Gedichte, Zitate

Wenn der Champagner moussiert Kein Feind kann derart vor Wut schäumen, wie eine von mir gerade geöffnete Flasche Champagner. Alles perlt von mir ab ! (c) Olaf Lüken (03.10.2020)

Wenn der Champagner moussiert Kein Feind kann derart vor Wut schäumen, wie eine von mir gerade geöffnete Flasche Champagner. Alles perlt von mir ab ! (c) Olaf Lüken (03.10.2020)

Pia Stör und der Schellfisch

Pia Stör schwamm über dem Meeresgrund, gab Fans und Freunden freudestrahlend kund, dass vor ner Stund ein Schellfisch kam vorbei und brachte Pia fast bis zur Raserei. Der Schellfisch hatte ihr kurz zugewunken, kam liebestoll und trunken angesunken, hat sie zwinkernd und fordernd angelacht, mit ihr geflirtet, mal heftig und mal sacht: „Er wollte mich

Herbstgebet

Der Sommer ist gegangen, dichte Nebel steigen auf. Herbst hat uns eingefangen. Neige eines Jahreslauf. Ob wir wandern oder geh’n, durch den stillen, bunten Wald. Ob wir laufen oder steh’n. Die Welt ist kühl, ja bitterkalt. Wenn alle Bäume rauschen und die Wanderer lauschen, dann tritt plötzlich Stille ein. Und jeder ist mit sich allein.

Souvenirs – Souvenirs

Ein Tourist, der viele Länder bereist, erkennt sehr schnell den Geist der Zeiten, an jeder Eck‘ man ihm Souvenirs anpreist und andere Augenunwürdigkeiten. Dann heißt es Theater, Dom, Museum, Karlsbrücke, Hradschin und Grotte. Es geht zur Madonna und in ein Lyzeum, es folgen Manneken Pis oder Ännchen die Kokotte. Alles ist wichtig, preis- und sehenswert,

Alles nur geträumt

Mein Seelenvogel kommt angeflogen und führt mich über ein Tränental. Dreitausend Seelen sehe ich, ungelogen, ihre Gesichter bleich, starr und aschfahl. Vielleicht war ich als Vogel da, in einem früheren Leben. Als Kind liebte ich die Krähenschar und ihre Sicht des Gebens. Meine Seele will ewig fliegen, wenn sie sich nachts vom Bett entfernt. Wo

Avancen an eine Internetschöne

Ich kann dir keine Düfte schenken, weder JOOP ! noch Calvin Klein. Ich will nur immer an dich denken, bei Regen, Schnee und Sonnenschein. Kleider stricken liegt mir nicht. Meine Kochkunst wird dich verschrecken. Vom Tanzen bekomm‘ ich schnell die Gicht. Auch mit Juwelen kann ich dich nicht auferwecken. Ein Tischlein-deck-dich mag ich nicht vergeben,

O sole mio in Venedig

Venedig, Ziel vieler Hochzeitsreisen. Solo zähle ich eher zu den Waisen. La Gondola bietet Zweien Platz. Ein Reise-Guide ist kein Ersatz ! Hör‘ nur das Flüsterwort „Venedig“. Nur Blinde verreimen es mit „ledig“. Die Serenissima in „azzurro“ ist verliebt, glaubt, dass es keineren blaueren Himmel gibt. In Venedig bin ich ein Signore. Hier mache ich

Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und gibt mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.

Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und gibt mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden. Autor unbekannt

Zeitungsleser 2020 Weder Leserin noch Leser glauben an den Klapperstorch. Gleichzeitig rennen sie immer noch jeder „Ente“ nach. (c) Olaf Lüken (06.09.2020)

Weder Leserin noch Leser glauben an den Klapperstorch. Gleichzeitig rennen sie immer noch jeder „Ente“ nach. (c) Olaf Lüken (06.09.2020)