Mädchen! die ihr mein Herz, die ihr mein Schicksal kennt, Und das Auge, das oft Tränen im Tale weint In den Stunden des Elends – Dies mein traurendes Auge seht!
Ein Wunder, ein Geheimnis ist der Kuß; Denn wie des Morgenlandes Weisen sangen, Die Lippe küßt, wohin das Herz sich neigt; Ehrfurcht die Hände, Sklavendienst das Kleid,
Kennst du sie, die selig, wie die Sterne, Von des Lebens dunkler Woge ferne Wandellos in stiller Schöne lebt, Die des Herzens löwenkühne Siege, Des Gedankens fesselfreie Flüge, Wie der Tag den Adler, überschwebt?