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Sprüche, Gedichte, Zitate

Min Buerdeern

Heff ick min Buerdeern, Hört mi de Welt! Günn di de annern geern, Nikdom un Geld!

De lütten, lütten Steern | Gedicht plattdeutsch von Johann Meyer

De lütten, lütten Steern,Wa seeg ick se so geern!Se mahnt mi an so mennig Nacht,Wo ick mit di tohopen sachtDar buten snackt vun all de Pracht,Hoch baben in de Feern. De lütten, lütten Steern,Wa seeg ick se so geern!Wi seeten wul vör Glück to ween’n,Un meen’n: dat Leben weer so schön,Doch müss’t dar wul noch

De Wihnachtsmann – plattdeutsches Weihnachtsgedicht

Du Mudder,“ frogt de lütt Johann,wann kummt he denn de Wihnachtsmann?Mi dücht, ick hebb sien Peerd jüst hört.Wat he nu wohl den Hoff ropföhrt?Kann he den Weg ok weller finn‘?Sühnt de den Ring ton Peerd anbind’n?“ „ck weet nich rech,“ seggt nu sien Mudder,för’t Peerd bruukt he wohl eerstmol Futter.Ick glöv he geiht eers‘ rop’e

De Kojees kümmt | Plattdeutsches Gedicht

Lütt viertel Stünn kannt wohl noch duernhett Modder eben segt.He kümmt nu glich man got dat Lueerndat is mi gornich recht. Ick heff jo grad keen Angst dit JahrAngst hebt blots de Görn.Ick bin man bang dat geiht nich klorick krieg den Wind von vörn. Wenn he dat blots nich marken deihtmin Strümp sind klitschnat.Bin

Weu met diäm Duiwel iut enem Nappe iäten well, deu mat en langen Lieppel hen, sis verbreut heu siek de Schniute

Weu met diäm Duiwel iut enem Nappe iäten well, deu mat en langen Lieppel hen, sis verbreut heu siek de SchniuteWer mit dem Teufel aus einem Topf essen will, der muss einen langen Löffel haben, sonst verbrennt er sich den Mund