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Sprüche, Gedichte, Zitate

Der stille Garten

Mir blüht ein stiller Garten Im schattiggrünen Grund, Der Blumen da zu warten, Vergnügt mich manche Stund; Wird mir mein Haus zu enge, Der Tag zu trüb und grau: Flücht‘ ich aus dem Gedränge In seine Friedensau.

An die Konfirmanden

So naht für euch die ernste Stunde, Wo ihr, als Christen neu erprobt, Geloben sollt mit lautem Munde, Was andre einst für euch gelobt, Und wo, aus eigenstem Verlangen Nach seinem höchsten Gnadengut‘, Zum erstenmale nun empfangen Ihr sollt des Heilands Leib und Blut.

Laterne! Laterne! (v. Jakob Loewenberg)

Noch einmal glänzt wie Goldgeschmeide die Flut des Stromes leuchtend auf, da steigt in leichtem Nebelkleide der Sommerabend still herauf. Und wie er durch die Gassen schreitet, aufatmend jede Brust sich weitet. Es ist, als klan‘ ein Friedeswort, und Lärm und Unrast fliehen fort.