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Sprüche, Gedichte, Zitate

Wir Heiligen Drei König‘

Wir Heiligen Drei‘ König‘, wir kommen von fern,wir suchen den Heiland, den göttlichen Herrn.Da stehet vor uns ein hell leuchtender Stern,er winkt uns gar freundlich, wir folgen ihm gern. Er führt uns vorüber vorm Herodes sei’m Haus,da schaut der falsch‘ König beim Fenster heraus.Er winkt uns so freundlich: O kommt doch herein,ich will euch aufwarten

Am Weihnachtstag (Gedicht von Annette von Droste-Hülshoff)

Still ist die Nacht; in seinem Zelt geborgen,der Schriftgelehrte späht mit finstren Sorgen,wann Judas mächtiger Tyrann erscheint;den Vorhang lüftet er, nachstarrend langedem Stern, der gleitet über Äthers Wange,wie Freudenzähre, die der Himmel weint. Und fern vom Zelte über einem Stalle,da ist’s, als ob aufs nied’re Dach er falle;in tausend Radien sein Licht er gießt.Ein Meteor,

Der Weihnachtsaufzug (Robert Reinick)

Bald kommt die liebe Weihnachtszeit,worauf die ganze Welt sich freut;das Land, so weit man sehen kann,sein Winterkleid hat angetan.Schlaf überall; es hat die Nachtdie laute Welt zur Ruh gebracht –kein Sternenlicht, kein grünes Reis,der Himmel schwarz, die Erde weiß. Da blinkt von fern ein heller Schein –was mag das für ein Schimmer sein?Weit übers Feld

Stille, nichts als Ruhe in dieser Nacht, als wäre Weihnachten nur für uns gemacht. Engel hüten unser kleines Glück, wir lieben uns weiter, Stück für Stück.

Stille, nichts als Ruhe in dieser Nacht,als wäre Weihnachten nur für uns gemacht.Engel hüten unser kleines Glück,wir lieben uns weiter, Stück für Stück.

Still still (Text)

1. Still, still, still,Weil’s Kindlein schlafen will.Die Englein tun schön jubilieren,Bei dem Kripplein musizieren.Still, still, still,Weil’s Kindlein schlafen will. 2. Schlaf, schlaf, schlaf,Mein liebes Kindlein schlaf!Maria tut dich nieder singenUnd ihr treues Herz darbringen.Schlaf, schlaf, schlaf,Mein liebes Kindlein schlaf! 3. Groß, groß, groß,Die Lieb‘ ist übergroß.Gott hat den Himmelsthron verlassenUnd muss reisen auf der Straßen.Groß,

Vom Himmel hoch da komm ich her (Gedicht)

1. Vom Himmel hoch, da komm‘ ich her.Ich bring‘ euch gute neue Mär,Der guten Mär bring‘ ich so viel,Davon ich sing’n und sagen will. 2. Euch ist ein Kindlein heut‘ gebor’nVon einer Jungfrau auserkor’n,Ein Kindelein, so zart und fein,Das soll eur‘ Freud‘ und Wonne sein. 3. Es ist der Herr Christ, unser Gott,Der will euch

Stille Nacht, heilige Nacht… (Liedtext)

Stille Nacht, heilige Nacht,alles schläft, einsam wachtnur das traute hochheilige Paar,holder Knabe im lockigen Haar.Schlaf in himmlischer Ruh‘! Stille Nacht, heilige Nacht,Hirten erst kundgemachtdurch der Engel Hellelujatönt es laut von fern und nah:Christ, der Retter, ist da! Stille Nacht, heilige Nacht!Gottes Sohn, o wie lachtLieb aus deinem göttlichen Mund,da uns schlägt die rettende Stund,Christ, in

Ihr Kinderlein kommet…

Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all,zur Krippe her kommet, in Bethlehems Stall;und seht, was in dieser hochheiligen Nacht,der Vater im Himmel für Freude uns macht. O seht in der Krippe im nächtlichen Stall,seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahlin reinlichen Windeln das himmlische Kind,viel schöner und holder, als Engel es sind. Da liegt es,