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    Demut



    Sprüche, Demut, Aphorismen, Gedichte, Zitate lustige Texte, Sprichwort, Weisheiten rund ums demütig sein oder auch jemanden zu demütigen. Zitat, aber auch Bescheidenheit Spruch, Gedicht ebenso in englisch.


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    Friede macht Reichtum

    Friede macht Reichtum, Reichtum macht Übermut,
    Übermut bringt Krieg, Krieg bringt Armut,
    Armut macht Demut, Demut macht wieder Frieden.

    Johann Geiler von Kayserberg

    Nachtgewitter

    Der runde, rote Mond rollt
    auf schwarzen Wolken her.
    Die Nacht ist schwül, die Nacht ist schwer,
    sie zittert, wenn hinterm Wald heraus
    das Wetter grollt.

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    Dankgebet für Glückliche (Gedicht von August Hermann Niemeyer)

    Viel zu gering bin ich, o Herr,
    Der Vaterhuld, womit du mehr
    Als Tausende mich segnest.
    Du wähltest selbst dieß Los für mich;
    Was ist’s, daß du so väterlich
    Vor Andern mir begegnest?
    Alles, was ich von dir habe,
    Jede Gabe,
    Jeder Segen
    Strömt mir unverdient entgegen.

    Wie ruhig fließt mein Leben hin!
    Nichts trübet mir den frohen Sinn,
    Kaum kennt der Mund die Klage.
    Du strömst zum fröhlichen Genuß
    Der Gaben reichsten Ueberfluß
    Auf meine Lebenstage.
    Monden, Jahre sind wie Stunden
    Mir verschwunden;
    Sie verflossen
    Selig mir und rein genossen.

    Wie Mancher hat, von Noth gedrückt,
    Durchseufzt die lange Nacht, und blickt
    Nach Trost zu deiner Höhe!
    Die heiße Thräne fleht um Ruh! —
    Was ihm versagt ward, füllt mir zu
    Und wird mir eh ich stehe.
    Süßes Labsal, sanfter Schlummer,
    Frey von Kummer,
    Stärkt dem Müden;
    Ungestört ruh ich in Frieden.

    Wenn Andre Durst und Hunger quält,
    Wenn ihnen Wärm‘ und Obdach fehlt,
    Wenn sie in Elend schmachten;
    Wenn ungesehn ihr Auge weint,
    Kein Helfer in der Noth erscheint,
    Nicht Menschen ihrer achten:
    Liebe, Freude krönt mein Leben;
    Es entschweben
    Selbst die Sorgen
    Wie ein leichter Traum am Morgen.

    Das alles ward mir, Herr, durch dich!
    Voll Demuth, Vater, beuget sich
    Vor dir die Seele nieder.
    Der Gaben, die du mir beschert,
    Wie werd‘ ich, Geber, ihrer werth?
    Ach! was geb‘ ich dir wieder?
    Seyd mein Opfer, stille Thränen,
    Frommes Sehnen,
    Zu beglücken,
    Die des Lebens Lasten drücken!

    O kommt, Verlaßne, komme heran!
    Mir gab, was euch erfreuen kann,
    Ein Vater voll Erbarmen.
    Wie ist mein Herz so warm, so voll!
    Ich weiß nicht, wie ich danken soll.
    Kommt, ruht in meinen Armen!
    Eilet! theilet, was ich habe,
    Jede Gabe!
    Mich beglücket
    Gott, so oft er euch erquicktet.

    August Hermann Niemeyer

    Liebe ist die stärkste Macht der Welt

    Liebe ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.

    Mahatma Gandhi

    An meine Mutter von Heinrich Heine (1797-1856)

    An meine Mutter von Heinrich Heine

    Ich bin’s gewohnt, den Kopf recht hoch zu tragen,
    Mein Sinn ist auch ein bißchen starr und zähe;
    Wenn selbst der König mir ins Antlitz sähe,
    Ich würde nicht die Augen niederschlagen.

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