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Sprüche, Gedichte, Zitate

Zum Abschied (von Johann Meyer)

Wenn still die Nacht vom Himmel sinkt Und wenn im Glanz der Sterne Dein Seelenblick die Andacht trinkt Der blauen Himmelsferne: Dann mög‘ es aus der Ferne dir Wie Harfenton erklingen, Und jeder, jeder Stern von mir Viel‘ tausend Grüße bringen!

Abschied von der Zeit | Gedicht von August von Platen

Konnt ich doch sonst mich auferbauen,Den lustigen Lauf der Welt beschauen,Nun hör ich die politischen SchellenMir ewig vor den Ohren gellen,Das Kleinste seh ich zuhöchst sich schwingen,Als wolle der Staat die Welt verschlingen! Wie fühl ich frei mich und beglückt,Daß man noch Blumen auf Wiesen pflückt,(In Gärten will sich’s nicht mehr schicken,Auch nur ein Blättchen

Das eine

Das eine, was du liebst, wird dir vom Tod entzogen, Und um das andre hat die Ferne dich betrogen. Ein drittes lebt, und ist dir nah, und doch getrennt; Das ist die Trennung, die ein Herz am meisten brennt. Friedrich Rückert