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Sprüche, Gedichte, Zitate

Abends, wenn es dunkel wird

Abends, wenn es dunkel wird, und die Fledermaus schon schwirrt, ziehn wir mit Laterne aus in den Garten hinterm Haus. Und im Auf- und Niederwallen lassen wir das Lied erschallen: Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne. Plötzlich aus dem Wolkentor kommt der gute Mond hervor, wandelt seine Himmelsbahn, wie ein Hauptlaternenmann. Leuchtet bei dem Sterngefunkel,

Durch die Straßen auf und nieder

Durch die Straßen, Auf und nieder leuchten die Laternen wieder Rote, gelbe, grüne, blaue, lieber Martin, komm und schaue Wie die Blumen in dem Garten blüh´n Laternen aller Arten Rote, gelbe, grüne, blaue, lieber Martin, komm und schaue Und wir gehen lange Strecken mit Laternen an den Stöcken Rote, gelbe, grüne, blaue, lieber Martin, komm

Laterne! Laterne! (v. Jakob Loewenberg)

Noch einmal glänzt wie Goldgeschmeide die Flut des Stromes leuchtend auf, da steigt in leichtem Nebelkleide der Sommerabend still herauf. Und wie er durch die Gassen schreitet, aufatmend jede Brust sich weitet. Es ist, als klan‘ ein Friedeswort, und Lärm und Unrast fliehen fort.