Ein langes Glück verliert schon
allein durch seine Dauer.
Georg Christoph Lichtenberg
Sprüche, Gedichte, Texte, Zitate – Sammlung
Zitate & Aphorismen von Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799) deutscher Mathematiker, 1. Professor für Experimentalphysik und Schriftsteller.
Ein langes Glück verliert schon
allein durch seine Dauer.
Georg Christoph Lichtenberg
Mir tut es allemal weh,
wenn ein Mann von Talent stirbt;
denn die Welt hat dergleichen nötiger als der Himmel.
Georg Christoph Lichtenberg
Wer einen Engel sucht und nur auf die Flügel schaut,
könnte eine Gans nach Hause bringen.
Georg Christoph Lichtenberg
Wer in sich selbst verliebt ist,
hat wenigstens den Vorteil,
dass er bei seiner Liebe
nicht viele Nebenbuhler erhalten wird.
Georg Christoph Lichtenberg
Der Trieb, unser Geschlecht fortzupflanzen,
hat noch eine Menge anderes Zeug fortgepflanzt.
Georg Christoph Lichtenberg
Man sollte nie so viel zu tun haben,
dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.
Georg Christoph Lichtenberg
Das alte Fass ist ausgetrunken
Der Himmel steckt ein neues an,
Wie mancher ist vom Stuhl gesunken,
Der nun nicht mit uns trinken kann.
Doch ihr, die ihr, wie wir beim alten
Mit so viel Ehren ausgehalten,
Geschwind die alten Gläser leer
Und setzt euch zu den neuen her!
Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)