Spruechetante.de

Sprüche, Gedichte, Zitate

Großmutter

„Es war einmal „, so hebt sie an, und alle Kinder lauschten, im Hüttchen flammt der Kienholzspan, die Bäume draußen rauschten.

Tempelspruch

Friede! Säuselts durch die Hallen, Friede! Friede! hörst du schallen Aus der Priester frommen Chöre. Friede schwebt um Mau’r und Thore, Alle Bäume in der Runde Flüstern: Friede jeder Stunde!

Wulfhild und Waldtraut

Die schlanke Bode fließt im Thale Um manchen Berg und Felsenhang, Macht her und hin manch liebe Male Umweg und krummen Wiedergang.

Auf ewig! armes Wort im Menschenmunde | Gedicht von Heinrich Seidel

Ich weiss ein Grab, vergessen und allein –Aus alter Zeit ist es zurückgeblieben –Verwittert – moosbedeckt der schwere Stein. Und eine Schrift ist in den Stein getrieben:„Auf ewig ist dies Grab erkauft, und nimmerDarf man es öffnen!“ also stehts geschrieben. Ich fand es jüngst, als ich im AbendschimmerEinherging träumend in der Stille dort,Nachsinnend dem vergänglich